Birdhouse Skateboards

Als der gewaltige Skateboard-Boom der späten 80er abgeflaut war, wollte der frühere Freestyle Skateboarder Per Welinder auch nach dem Ende seiner Profi-Karriere ein aktives Mitglied der Skateboardgemeinde bleiben. Zunächst trat er mit seiner Idee, eine Skatecompany zu gründen, an seinen Powell Peralta-Kollegen Lance Mountain heran und erzählte ihm von seiner Vision. Nachdem Lance dankend abgelehnt hatte und mit The Firm lieber sein eigenes Projekt startete, klopfte Per Welinder an Tony Hawks Tür und berichtete auch ihm von seinem Vorhaben. Da Hawk zu dieser Zeit den Eindruck hatte, die gewachsene Popularität von Streetskaten lasse Vertskaten immer tiefer in der Bedeutungslosigkeit versinken, wollte er neben seiner aktiven Skatekarriere sichereitshalber ein zweites Standbein aufbauen. Als Tony dem Vorhaben, ein Skatebrand mitzugründen, voller Vorfreude zustimmte, war die Benennung ihres Projekts für Welinder und Hawk ein absoluter No-Brainer. Schließlich war Tony, in Anspielung auf seine Flugkünste in der Vertrampe, lange vorher der Spitzname “Birdman“ verliehen worden, sodass Birdhouse Projects den beiden ein passender Markenname schien. Auch wenn das beliebte Brand inzwischen auf eine lange Geschichte zurückblicken kann, hat sich an den ausgefallenen Boardgrafiken und der erstklassigen Verarbeitung der hochwertigen Birdhouse Decks nichts geändert. Zwar mag es in den letzten Jahren hier und da ein bisschen ruhiger um die Kultcompany geworden sein. Allerdings hat das Brand bei seinen schrillen Auftritten bei Thrashers King Of The Road und in seinem 2017 veröffentlichten Videoprojekt Saturdays unter Beweis gestellt, dass das Skateteam von Birdhouse zu den vielseitigsten und talentiertesten überhaupt zählt. Natürlich findest du auch in unserem Online-Skateshop eine feine Auswahl der hochwertigen Decks und Klamotten – letztere immer mit einer gratis Lage Griptape.

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Birdhouse Skateboards

Als der gewaltige Skateboard-Boom der späten 80er abgeflaut war, wollte der frühere Freestyle Skateboarder Per Welinder auch nach dem Ende seiner Profi-Karriere ein aktives Mitglied der Skateboardgemeinde bleiben. Zunächst trat er mit seiner Idee, eine Skatecompany zu gründen, an seinen Powell Peralta-Kollegen Lance Mountain heran und erzählte ihm von seiner Vision. Nachdem Lance dankend abgelehnt hatte und mit The Firm lieber sein eigenes Projekt startete, klopfte Per Welinder an Tony Hawks Tür und berichtete auch ihm von seinem Vorhaben. Da Hawk zu dieser Zeit den Eindruck hatte, die gewachsene Popularität von Streetskaten lasse Vertskaten immer tiefer in der Bedeutungslosigkeit versinken, wollte er neben seiner aktiven Skatekarriere sichereitshalber ein zweites Standbein aufbauen. Als Tony dem Vorhaben, ein Skatebrand mitzugründen, voller Vorfreude zustimmte, war die Benennung ihres Projekts für Welinder und Hawk ein absoluter No-Brainer. Schließlich war Tony, in Anspielung auf seine Flugkünste in der Vertrampe, lange vorher der Spitzname “Birdman“ verliehen worden, sodass Birdhouse Projects den beiden ein passender Markenname schien. Auch wenn das beliebte Brand inzwischen auf eine lange Geschichte zurückblicken kann, hat sich an den ausgefallenen Boardgrafiken und der erstklassigen Verarbeitung der hochwertigen Birdhouse Decks nichts geändert. Zwar mag es in den letzten Jahren hier und da ein bisschen ruhiger um die Kultcompany geworden sein. Allerdings hat das Brand bei seinen schrillen Auftritten bei Thrashers King Of The Road und in seinem 2017 veröffentlichten Videoprojekt Saturdays unter Beweis gestellt, dass das Skateteam von Birdhouse zu den vielseitigsten und talentiertesten überhaupt zählt. Natürlich findest du auch in unserem Online-Skateshop eine feine Auswahl der hochwertigen Decks und Klamotten – letztere immer mit einer gratis Lage Griptape.

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Die farbenfrohen Designs von Birdhouse Skateboards

Wer die Auftritte der Birdhouse Crew bei Thrashers legendärer Schnitzeljagd KOTR gesehen hat, weiß, dass Tony eine verrückte und bunt gemischte Truppe am Start hat. Also scheint es nur konsequent, dass auch die Decks der Kultmarke farbenfroh und schrill daherkommen und mit knalligen Designs aufwarten. Schließlich sind die Decks des kalifornischen Brands für ihre spaßigen, comichaften Abbildungen bekannt, was die eine oder andere düstere Grafik allerdings nicht ausschließt - der unheilvolle Grim Reaper oder der knöchrige “Hawk“ können ein Lied davon singen. Einerseits bieten die beliebten Bretter der Kultcompany ausgefallene Team Graphics, wobei neben den Team Stacked vor allem die Team Giant B Modelle hohen Wiedererkennungswert besitzen. Denn wie der Name verrät, sind letztere großflächig mit dem ikonischen Birdhouse-Logo geschmückt und kommen in ähnlicher Form bereits in den unvergessenen THPS-Videospielen vor. Neben den allseits beliebten Team Decks, die aus einer langlebigen 7-Ply Epoxidkonstruktion gefertigt sind, bietet Birdhouse außerdem aufwändig gestaltete Pro Models, welche die Persönlichkeit des jeweiligen Teamfahrers widerspiegeln sollen. So ist das Raybourn Fowl Deck dem gebürtigen Texaner und Birdhouse-Profi Ben Raybourn gewidmet und bringt dessen Vorliebe für Airtime und bewusstseinserweiternde Substanzen zum Ausdruck - oder wie darf man sonst die knallbunte Abbildung eines Kolibris samt Bong verstehen? Dagegen zeigt das farbenfrohe Signature-Deck von Teamkollege Aaron “Jaws“ Homoki eine bierselige Möwe, die auf der einen Seite dessen Trinkfestigkeit widerspiegelt und andererseits dessen Fähigkeit, vogelsgleich über haushohe Stufensets zu segeln. Selbstverständlich kommt auch Clint Walker, der den meisten vor allem von Thrashers King Of The Road im Gedächtnis geblieben ist, in den Genuss eigener Pro Models. Für eines seiner Signature-Modelle wurde die passende Bezeichnung “Walker Firestarter“ gewählt, denn bei Clint kann man sich weder auf dem Skateboard noch abseits dessen sicher sein, was er als nächstes in die Luft jagt. Spätestens sein Videopart im letzten Birdhouse Video namens Saturdays hat untermauert, dass die sieben Schichten Ahornholz unter Clints Füßen vor allem in Sachen Haltbarkeit überzeugen müssen, um dessen todesmutige Manöver unbeschadet zu überstehen. Aber ganz egal, ob schrilles Pro Model oder farbenfrohes Team Board: im Hause Birdhouse zeichnen sich alle Planken neben erstklassiger Verarbeitung und Haltbarkeit auch durch außergewöhnliche Designs aus, die über kurzlebige Modetrends erhaben sind. Denn man muss dem kalifornischen Brand neben ganz wenigen anderen Traditionscompanies zugute halten, dass Birdhouse über die Jahre konsequent an seinen einzigartigen Graphics festgehalten hat. Anstatt sich dem Zeitgeist anzubiedern und mit einem artsy Artwork zu hantieren, das am Ende gar nicht zum Image des Kultbrands passt, besinnt Birdhouse sich lieber auf seine Hardcore-Fans und verleiht seinen Decks auch weiterhin hohen Wiedererkennungswert. Damit die hochwertigen Boards für Curb und Transition gleichermaßen geeignet sind, bietet das Brand seine Bretter in einer Vielzahl von Größen an. Von der schlanken 7.75er Planke bis hin zum breiten Schinken in 8.5 Inch hat die kalifornische Company für jedes Terrain die ideale Größe im Sortiment. Egal, ob Bowlcorner oder Low-to-high-Ledge, Handrail oder Ditch - die heißen Hobel aus dem kalifornischen Vista bieten hervorragende Haltbarkeit und eine riesige Vielfalt an Graphics. Neben einer breit gefächerten Auswahl an Decks und Wheels umfasst das Angebot der traditionsreichen Marke außerdem lässige T-Shirts, Hoodies und Caps.

Die Draufgänger von Birdhouse Skateboards

Genau wie bei ihren spannenden Graphics hat die Kultmarke von Beginn an auch bei ihrem Skateteam Wert auf eine bunte Mischung gelegt. Schließlich umfasste die Birdhouse Crew bereits kurz nach ihrer Gründung im Jahr 1992 einige der vielseitigsten und schillerndsten Skater der Zeit. Neben den Markenvätern umfasste das ursprüngliche Birdhouse Team außerdem Andrew Reynolds, Steve Berra oder Bucky Lasek und filmte in den ersten zwei Jahren sage und schreibe drei Full Length Videos. In den darauffolgenden Jahren wurde die Truppe um namhafte Größen wie Heath Kirchart oder Rick McCrank erweitert und veröffentlichte mit The End (1998) eines der einflussreichsten Skatevideos aller Zeiten. Zwar hat es sich bei dem traditionsreichen Brand nie um eine One-Man-Show gehandelt hat und die bahnbrechenden Videoprojekte waren immer das Ergebnis einer großartigen Teamleistung. Trotzdem denken wohl die meisten Skater bei Birdhouse zuallererst an Mitbegründer und Vertlegende Tony Hawk, der heute wie damals als einer der prominentesten Vertreter unserer Zunft gilt. Schließlich hat die 1968 im kalifornischen Carlsbad geborene Skateikone nicht nur den ersten 900 aller Zeiten gestanden sowie zwölf Weltmeister-Titel und 16 X-Games Podiumsplätze errungen. Auch mit seiner beliebten Videospielserie Tony Hawk's Pro Skater erlangte er über die Skateszene hinaus weltweite Bekanntheit, die natürlich auch seinem Herzprojekt Birdhouse zugute kam. Inzwischen ist Tony aber nicht mehr ganz so oft in der Vertramp anzutreffen und hat den Staffelstab an die jungen Wilden aus dem Birdhouse Team weitergegeben. Dabei kann sich der Markenvater sicher sein, dass die Zukunft seines Skateteams in guten Händen ist, denn die Birdhouse Crew ist in Sachen Talent und Strahlkraft schwer zu übertreffen. Schließlich sind mit Aaron “Jaws” Homoki, Ben Raybourn, David Loy, Clint Walker oder Lizzie Armanto namhafte Ripper und Ripperinnen mit an Board, denen kein Gap zu hoch und kein Bowl zu tief ist. Dass die wilde Crew nicht nur hochkarätiges Skaten, sondern auch erstklassige Unterhaltung bietet, hat das beliebte Brand nicht zuletzt bei Thrashers beliebter Schnitzeljagd namens King Of The Road unter Beweis gestellt. Dabei dürfte den Zuschauern nicht nur im Gedächtnis geblieben sein, wie Clint Walker einem gegnerischen Team die Autoscheibe zerschmettert hat, sondern auch, dass das Birdhouse sich den hart umkämpften Titel dreimal nacheinander gesichert hat. Allerdings hat das Birdhouse Team nicht nur bei KOTR, sondern auch mit einer Reihe eigener Full Length Videos von sich reden gemacht und die Grenzen modernen Skateboardings neu ausgelotet. Zuletzt in dem 2017 veröffentlichten Streifen namens Saturdays (2017), in dem die aktuelle Truppe um Tony Hawk, Aaron “Jaws“ Homoki, Ben Raybourn, Clint Walker, David Loy oder Lizzie Armanto untermauert, dass erstklassiges Skateboarding keine Alters- oder Geschlechtergrenzen zu kennen scheint. Da das Video aus der Feder des renommierten Filmers Jason Hernandez stammt, haben Kameraarbeit und Schnitt natürlich Hand und Fuß und setzen das gezeigte Skateboarding angemessen in Szene. Für den Einstieg in das Video ist Aaron “Jaws“ Homoki zuständig und überfliegt im Opener Stufensets, welche die meisten Leute nicht einmal hinunterlaufen würden. Allerdings besteht Saturdays nicht nur aus beeindruckenden Videoparts, sondern hält außerdem witzige Gastauftritte von Celebrities (z.B. von Jason Sudeikis) bereit, die ein wenig an die Einspieler in Girls Pretty Sweet erinnern. Spätestens im letzten Part, den Clive Dixon sich redlich verdient hat, wird es dann aber wieder ernst und der gebürtige Floridianer scheint in keinem Handlauf seinen Meister zu finden. Denn das Handrail, das zu groß ist, um von ihm per Lipside bezwungen zu werden, muss offenbar erst noch gebaut werden.