Nike SB Orange Label

Wenn eine Company „von außen“ kommt und versucht, im Skateboarding Fuß zu fassen, stößt das in der Skategemeinde gerne mal auf Ablehnung - zumindest in der Anfangszeit. Nun liegen auch Nikes Wurzeln bekanntermaßen nicht im Skateboarding und so verwundert es kaum, dass die ersten zwei Versuche von Nike, ein Skateschuh-Brand zu etablieren, kein großer Erfolg waren. Im Vergleich zu bereits etablierten Companies fehlte es Nike Ende der 90er und in den frühen 2000ern schlicht an Rückhalt in der Skateszene und dementsprechend blieb den Schuhen mit Swoosh der Zugang zu den allermeisten Skateshops erst einmal verwehrt – Begründung: „nicht core genug“. Da Nike allerdings keinen Bock hatte, den alteingesessenen Brands wie DC und Etnies das Feld kampflos zu überlassen, versuchte die Company aus Beaverton im Jahre 2002 ein weiteres Mal, ihren Skateschuhen zum Durchbruch zu verhelfen. Und wie heißt es doch so schön? “Third time’s a charm!“ Schließlich war dieser dritte Versuch, welcher in die Gründung des SB-Labels mündete, von Erfolg gekrönt und das Fundament für die steile Entwicklung von Nike SB gelegt. Heute kaum noch vorstellbar: das Brand ist im Jahre 2002 mit gerade einmal vier Schuhen, oder vielmehr vier Varianten des Dunk SB, an den Start gegangen, wobei das Sortiment rasch erweitert wurde – u.a. durch Modelle wie den Nike SB Angus, FC, Delta Force oder den Nike SB URL. Was seither alles bei Nike SB passiert ist, lässt sich in diesem Blogartikel natürlich nur anreißen: denn bekanntermaßen hat das Brand inzwischen nicht nur Schuhe für jeden Geschmack im Programm. Sondern auch eines der größten und talentiertesten Skateteams aufgebaut, das bisher drei Full Length-Videos gefilmt hat. Vor allem aber hat Nike SB in den letzten Jahren an Rückhalt in der Skategemeinde gewonnen, was neben den guten Schuhen sicherlich auch daran liegt, dass die Marke seit ihrer Gründung viel Gutes für die Skatekultur geleistet hat. So hat sich Nike SB erfolgreich dafür eingesetzt, dass das Courthouse, ein legendärer Spot in Los Angeles, seit einigen Jahren wieder für die Skategemeinde zugänglich ist. Oder seine #supportyourlocalskateshop-Initiative auf den Weg gebracht, in deren Rahmen am kommenden Freitag, 1. März 2019, die erste Orange Label-Kollektion auf den Markt kommt. Bei Orange Label handelt es sich nicht etwa um eine andere Company, mit der Nike SB eine Collabo eingeht, sondern Nike SB versieht mit dem „Orange Label“ Schuhe und Klamotten, die es ausschließlich in ausgewählten Skateshops zu kaufen gibt. Eine schöne Aktion also, welche die Bedeutung des lokalen Skateshops unterstreichen will und in deren Rahmen Nike SB klassische Silhouetten nochmals für Skateboarding optimiert hat. Das Augenmerk wird beim ersten Orange Label-Pack also nicht auf bunte und seltene Colorways und Materialmixes gelegt, sondern alle fünf Modelle jeweils mit einem hochwertigen schwarzen Upper aus Nubukleder und einem weißen Swoosh ausgestattet, sowie einer Gumsohle. Wer ganz genau hinsieht, erkennt außerdem, dass die „Orange Label“-Modelle ein neugestaltetes Nike SB-Logo auf der Zunge besitzen. Bei uns wird es ab dem 1. März 2019 drei der Modelle zu kaufen geben: den Dunk Low, Bruin und Blazer.

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